63. Berlinale: Gleich vier türkische Filme sind mit dabei

Das Blitzlichtgewitter ist eröffnet: Seit vergangenen Donnerstagabend tummeln sich erneut Stars und Sternchen der internationalen Filmszene auf den roten Teppichen der Hauptstadt. Die 63. Berlinale wartet in diesem Jahr mit mehr als 400 Werken auf. Auch vier türkische Filme sind dabei.

Es geht wieder hoch her in Berlin. Allein zur Eröffnungsgala der 63. Internationalen Filmfestspiele mit Festivaldirektor Dieter Kosslick und Comedystar Anke Engelke waren am vergangenen Donnerstag gut 1600 prominente Gäste erschienen. Auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz tummelten sich bekannte Gesichter wie Senta Berger oder Hannelore Elsner, Mario Adorf und sogar Jane Fonda. Bis zum 17. Februar darf sich das Berlinale-Publikum nun auf mehr als 400 Filme freuen. Mit dabei auf dem größten Filmfestival der Welt sind diesmal gleich vier türkische Produktionen.

Köken Erguns Werk „Aşure“ tritt 2013 in der Kategorie Kurzfilm an. In der Sektion Panorama ist Aslı Özges Film „Hayatboyu“ mit dabei.  Uğur Yücels Arbeit „Soğuk“ tritt hier ebenfalls an. Zu guter Letzt ist Reha Erdem für die Türkei mit ihrem Film “Jin“ im Bereich Generation mit von der Partie. Insgesamt 19 Filme buhlen in diesem Jahr um einen Goldenen Bären. Insgesamt sieben Jurymitglieder unter dem Vorsitz des Hong Konger Regisseurs Wong Kar Wai entscheiden über Wohl und Wehe.

Türkische Beiträge verdoppeln sich von Jahr zu Jahr

Im vergangenen Jahr war die Türkei lediglich mit zwei Filmen in der Hauptstadt vertreten. Insgesamt konnten die türkischen Filmemacher aber immerhin drei Auszeichnungen mit nach Hause nehmen (mehr hier). Mit dabei war 2012 das Regiedebüt von Emin Alper mit dem Titel „Tepenin Ardı”. Honoriert wurde die Arbeit mit zwei Auszeichnungen, darunter der Caligari-Preis, vergeben vom vom Bundesverband kommunale Filmarbeit (BkF), dem Dachverband der kommunalen und nichtgewerblichen Kinos in Deutschland und der Filmzeitschrift film-dienst.

Daneben erhielt der Streifen eine besondere Erwähnung der Jury für den besten ersten Film, die in den Sektionen Panorama, Generation, Perspektive und Forum Deutsches Kino vorgestellt wurden. Neben Tepenin Ardı” wurde auf der Berlinale auch der fünfte Film von Reis Çelik, “Lal Gece”, gezeigt. Er gewann den Gläsernen Bären für den besten Film im Wettbewerb Generation 14plus. Der Film, in dem die türkische Leinwandlegende İlyas Salman neben Newcomer Dilan Aksüt zu sehen ist, erzählt die Geschichte eines 14-jährigen Mädchens, das gezwungen wird einen älteren Mann zu heiraten. 2011 widmete sich der türkische Beitrag dem Thema Männerfreundschaft (mehr hier)

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