Attentat: Iranischer General in Damaskus getötet

Ein führender Kopf der iranischen Revolutionsgarde ist in Damaskus einem Attentat zum Opfer gefallen. General Hossam Khosh Newes wurde von syrischen Rebellen getötet. Dieser Vorfall erhärtet den Verdacht, dass die Iraner weiteres Militärpersonal in Syrien stationiert haben, um das Assad-Regime zu stützen.

Den Berichten der Tageszeitung Hürriyet zufolge wurde der iranische Repräsentant für Entwicklung und Bebauung im Libanon, General Hossam Khosh Newes alias Hasan Shatiri, auf seinem Weg von Damaskus nach Beirut von mutmaßlichen syrischen Rebellen getötet. Er soll in seinem PKW angegriffen worden sein. Das Attentat gegen Newes erhärtet den Verdacht, dass der Iran aktiv involviert ist in den Syrien-Konflikt und der syrischen Regierung Unterstützung zukommen lässt. Die iranische Botschaft im Libanon sagt, dass Kosh Newes verantwortlich gewesen sei für zahlreiche infrastrukturelle Projekte im Libanon. Der Iran tätigte nach dem Krieg zwischen dem Libanon und Israel im Jahr 2006 mehrere Investitionen im Südlibanon. Der mehrheitlich schiitische Südlibanon ist das traditionelle Herrschaftsgebiet der pro-iranischen Hisbollah. „Shatiri wurde durch die Gehilfen und Marionetten des zionistischen Regimes ermordet. Doch der Iran wird sein Werk im Iran fortführen und dem unterdrückten libanesischen Volk weiter zur Seite stehen“, so der Sprecher der iranischen Revolutionsgarde, Pasdaran, Brigadier Ramazan Sharif. Hossam Khosh Newes war ebenfalls General der Pasdaran.

Diese paramilitärische Organisation des Iran, hat die Aufgabe das Regime zu schützen. Sie wurde im Jahr 1979 vom islamischen Revolutionsführer Chomeini gegründet.

 

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