Kein Entkommen: Pferdefleisch jetzt auch in Restaurants entdeckt

Wer glaubt, er könne dem Pferdefleisch durch einen Restaurant-Besuch entkommen, irrt: Proben in der Schweiz haben ergeben, dass auch Produkte in der Gastronomie Spuren von Pferdefleisch enthalten. Die entsprechenden Artikel des Herstellers Hilcona wurden aus dem Verkehr gezogen.

Der Verbraucher-Skandal um Pferdefleisch in Rindfleischprodukten lässt sich mittlerweile nicht mehr nur auf Tiefkühlgerichte und Fast-Food wie Döner beschränken. Die Schweizer Firma Prodega / Growa Cash and Carry, die Produkte für die Gastronomie liefert, bestätigte der NZZ, dass in zwei Produkten Spuren von Pferdefleisch gefunden wurden. Sowohl die Bolognese-Sauce als auch das Hackfleisch mit Hörnli des liechtensteinischen Herstellers Hilcona wurden aus dem Gastronomie-Sortiment genommen.

Erst am Montag waren sieben Fertiggerichte Hilconas aus dem Sortiment verschiedener Supermärkte genommen worden. Das Fleisch für die Fertiggerichte wurde von dem deutschen Lieferanten Vossko geliefert. Hilcona hat auch einen Standort in Deutschland, die Hilcona Feinkost GmbH. Der Fleischhersteller Vossko aus dem Münsterland lieferte zudem Fertiggerichte an Lidl und Rewe.

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