Damaskus: Explosion nahe der russischen Botschaft

Das Gebäude der russischen Botschaft in Damaskus ist am Donnerstag bei einer starken Explosion im Zentrum der syrischen Hauptstadt im Bezirk Mazraa beschädigt worden. Bisher sind mindestens 31 Tote und Dutzende Verletzte bekannt.

Bei drei Autobombenanschlägen in Damaskus sollen mindestens 35 Menschen getötet worden sein.  Die Detonation war so gewaltig, dass sogar die Fenster der russischen Botschaft durch die Druckwelle beschädigt worden sind. Das Personal kam hingegen unverletzt davon.

Der Sender Al-Ekhbariya zeigte Bilder blutüberströmter Opfer und zerstörter Fahrzeuge.  Derzeit kursieren widersprüchliche Informationen in der internationalen Presse. Das staatliche Fernsehen Syriens spricht von insgesamt vier Explosionen in Damaskus. Zudem seien zwei Mörsergranaten auf das Generalstabsgebäude in Damaskus gefeuert worden. Der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter zufolge seien 60 Menschen bei der Anschlagsserie gestorben. Alle Anschläge sollen den Einrichtungen der syrischen Regierung gegolten haben.

In den vergangenen Monaten hat es immer wieder Anschläge gegen Regierungseinrichtungen gegeben. Der Konflikt zwischen den Behörden und der bewaffneten Opposition in Syrien dauert seit März 2011 an. Den Angaben der UN zufolge hat der syrische Bürgerkrieg bisher 70.000 Todesopfer gefordert (mehr hier).

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