Schalke legt Protest gegen Drogba-Einsatz ein

Nach dem Champions League Spiel am vergangenen Mittwochabend gegen Galatasaray hat Schalke 04 bei der UEFA Einspruch eingelegt. Grund für den Protest sind die Zweifel an der Spielberechtigung des ivorer Nationalspielers Didier Drogba.

Schon nach dem Transfer von Didier Drogba gab es viel Wirbel um seine Spielberechtigung. Der chinesische Ex-Klub des Stürmerstars war nicht mit der einseitigen Vertragsauflösung einverstanden und legte Protest bei der FIFA ein. Galatasaray ließ allerdings einige Tage später verkünden,  dass Didier Drogba eine vorläufige Lizenz von der FIFA erhalten habe und somit national als auch international spielberechtigt sei.

Bülent Tulun: „Schalke will nur provozieren.“

Doch Schalke sieht das Ganze nach dem 1:1 in Istanbul anders. Schalke Manager Horst Heldt sagte: „Wir haben uns intensiv mit Juristen beraten. Es wäre fahrlässig gegenüber dem Verein, nicht zu protestieren. Wir wollen uns nichts erschwindeln. Wir wollen Rechtssicherheit.“  Die Vorstandsetage von Galatasaray ist nicht begeistert von der Aktion der Schalker. Bülent Tulun, Vorstandsmitglied der Löwen, war äußerst verärgert: „Mit Drogba ist alles in Ordnung. Schalke will nur provozieren. Was soll der Quatsch!“

Falls der Protest der Schalker durchgesetzt wird, würde das Ergebnis des Hinspiels auf 3:0 zu Gunsten der Schalker ausgelegt werden oder es würde zu einem erneuten Aufeinandertreffen auf neutralem Boden kommen.

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