Studie: USA sind führend in der Pornofilm-Branche

Der Blogger Jon Millward hat im Rahmen einer kuriosen Studie über die Pornobranche herausgefunden, dass die meisten Pornostars aus den USA kommen. Kalifornien ist das Zentrum der Pornoindustrie. Doch auch Deutschland ist im Ranking der Pornostars mit insgesamt 109 Darstellern vertreten.

Der US-amerikanische Blogger und Autor, Jon Millward, hat die Pornofilm-Branche unter die Lupe genommen. Im Rahmen seiner Studie, „Deep Inside – Eine Studie über 10.000 Pornostars und ihre Karrieren“, fand er  raus, dass 70 Prozent der Schauspieler in Pornofilmen männlich und 30 Prozent weiblich sind. Zudem sind 70,5 Prozent der Darsteller ethnisch „weiß“, 14 Prozent sind „schwarz“ und 9,3 Prozent sind „lateinamerikanisch“.

Die am weitesten verbreiteten weiblichen Namen in der Branche sind Nikki, Jessica, Lisa, Kelly und Angel. Bei den männlichen Stars werden die Namen David, Tony, John, Mike und Michael bevorzugt. Die Karrieren dauern im Durchschnitt zwischen drei bis vier Jahre und die Stars nehmen an durchschnittlich zwischen 16 bis 19 Filmen teil. Die USA hat mit  2850 Personen weltweit die meisten Porno-Darsteller hervorgebracht. Davon sind die meisten gebürtige Kalifornier. Gefolgt ist die USA von Ungarn (704), Tschechien (536), England (254) und Russland (242). Deutschland liegt mit 109 Pornostars auf dem achten Platz.

43 Prozent aller Stars sind gepierct und 45,5 Prozent sind tätowiert. Der Darsteller Tom Byron ist insgesamt mit 1127 Frauen vor der Kamera gewesen und ist damit weltweiter Rekordhalter. Das weibliche Pendant zu Byron ist Nina Hartley, die Auftritte mit 199 Männern hatte. Tori Black gilt derzeit als die „schönste“ Darstellerin. Als einer der kurioseste Film gilt „Who’s Nailin Paylin?“, wo die Porno-Darstellerin, Lisa Ann, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der USA, Sarah Palin, spielt.

Doch Pornofilme können bei Missbrauch zu schädigenden Wirkungen bei Schülern führen. Bei Kindern, die sich Pornofilme anschauen entstehe eine psychische Abhängigkeit, so eine Studie des Times Educational Supplement (TES) aus dem Jahr 2012. Der negative Einfluss gehe soweit, dass Schüler, die anbhängig sind „ohne das Anschauen“ eines Pornofilms nicht einschlafen können (mehr hier).

Die Porno-Studie ist nicht die erste ungewöhnliche Studie Millwards. Zuvor hatte er im Jahr 2012 die häufigsten letzten Worte von Menschen analysiert, die in der Hauptstadt des Walker County im Osten von Texas, Hunstville, hingerichtet wurden. Er kam zu dem Schluß, dass die drei häufigsten Worte der Todgeweihten in den letzten Sekunden ihres Lebens, „Liebe“, „Hoffnung“ und „Danke“ gewesen sind.

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