Entscheidung gefallen: Drei Spiele Sperre für Fatih Terim

Am 23. Spieltag der türkischen Süper Lig trafen Galatasaray und Orduspor in einem hitzigen Spiel aufeinander. Nach dem 0:2 Rückstand zur Halbzeit, kam es in den Stadionkorridoren zu einem Wortwechsel zwischen dem Trainer der Löwen und dem Schiedsrichter. Daraufhin wurde Fatih Terim für das restliche Spiel auf die Tribüne verbannt. Und die Begebenheit hat nun weitere Konsequenzen.

Es war vielleicht das spannendste Spiel der bisherigen Saison, doch ebenso auch nervenzermürbend. Erst das Eigentor und dann auch noch kurz vor der Halbzeit ein Elfmetertreffer gegen Galatasaray brachte die Stimmung zum kochen. Am meisten zu sehen war das beim Trainer des amtierenden Meisters. Der ganze Trainerstab verzweifelte am Spielfeldrand und Grund dafür war aus der Sicht der Rot-Gelben die Entscheidungen des Schiedsrichters.

Kein Zugang zu Kabinen und zum Spielfeld

Zur Halbzeitpause richtete Fatih Terim harte Worte gegen den Schiedsrichter. Jedoch sollen diese keinerlei Ausdrücke oder Drohungen beinhaltet haben. Für den Schiedsrichter waren es dennoch genug, um Fatih Terim in der Folge nicht am Spielfeldrand stehen zu lassen. Mitten in der zweiten Halbzeit wurde auch der Co-Trainer Hasan Şaş zur Tribüne geschickt. Somit war nur noch der zweite Co-Trainer Ümit Davala am Spielfeldrand zu sehen.

Am späten Donnerstagabend verkündete der Disziplinarausschuss des türkischen Fußballverbands (PFDK) nun die Sperre von drei Spielen für Fatih Terim. Hinzu kommt noch eine Geldstrafe von 30.000 Lira. Der Co-Trainer Hasan Şaş wurde für ein Spiel von der PFDK gesperrt und hat eine Geldstrafe von 10.000 Lira bekommen. Die Sperren beinhalten Verbote für jeglichen Zugang in die Umkleidekabinen und für den Spielfeldrand.

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