Dramatischer Busunfall in der Türkei: 50 Fahrgäste entkommen nur knapp der Flammenhölle

Auf der Autobahn zwischen Istanbul und Ankara hat sich an diesem Freitagmorgen ein schweres Unglück mit einem Reisebus ereignet. Das 50 Insassen fassende Fahrzeug ging nur vier Kilometer vor seinem Ziel in Flammen auf. Zu Tode kam Gott sei Dank niemand.

Der Brand in einem Reisebus auf der Autobahn zwischen Istanbul und Ankara löste Panik unter den Fahrzeuginsassen aus. Wie durch ein Wunder, so berichtet die türkische Nachrichtenagentur Doğan, sei bei dem Vorfall niemand verletzt worden. Wie Augenzeugen berichteten, seien die rund 50 Passagiere in der Lage gewesen, sich selbstständig aus dem Bus zu befreien, noch bevor das Fahrzeug vollständig von den Flammen ergriffen wurde.

Schnell war ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften am Unfallort zur Stelle. Es sei gelungen, so schreibt das Medium weiter, die Situation zügig unter Kontrolle zu bringen. Die Insassin Betül Konurtay berichtet den Reportern, dass sie und ihre Mitreisenden gewaltig erschraken, als sie das Feuer im Bus bemerkt hätten. Besonders dramatisch: „Wir waren zu einer Beerdigung in Ankara unterwegs und sind dabei fast getötet worden.“

Während der Räumigungsarbeiten blieb die Straße für gut eine Stunde für den Verkehr gesperrt. Die Insassen wurden zu einem anderen Bus des gleichen Reiseunternehmens gebracht. Offenbar hatte der Motor des Busses Feuer gefangen.

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