Syrien: NATO ist bereit zum Einmarsch

US-Admiral und Oberhaupt der Nato, James Stavridis, sagte vor dem US-Kongress, dass die Nato jederzeit eine militärische Operation in Syrien durchführen könne. Doch wichtig sei ein Konsens im UN-Sicherheitsrat. Als Vorbild könne der Einsatz in Libyen dienen.

Der Oberste Nato-Befehlshaber, James Stavridis, sagte vor dem Komitee für die Streitkräfte des US-Kongresses, dass die Nato bereit sei im Syrien-Konflikt einzugreifen. Eine militärische Operation wie in Libyen könne als Vorbild dienen. Begründung: Er wisse wie sehr sich die Situation in Syrien verschlechtert habe. 70.000 Opfer hätte der Bürgerkrieg bisher gefordert. 2,5 Millionen Menschen seien obdachlos.

Doch wies Stavridis darauf hin, dass der Nato-Operation in Libyen eine UN-Resolution vorangegangen war und eine Allianz zwischen insgesamt 28 Staaten geschlossen wurde. Diese Aussagen des US-Admirals kommen zu einem Zeitpunkt, wo der Syrien-Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreicht hat.

Denn in der syrischen Stadt Aleppo sollen Rebellen bei einem Angriff Chemiewaffen eingesetzt haben (mehr hier). Raketen sollen von Da’el in die Ortschaft Khan al-Assal in der Provinz Aleppo gefeuert worden sein. „Dieser Angriff stellt einen gefährlichen Wendepunkt dar“, zitierte die Nachrichtenagentur SANA den syrischen Informations-Minister, Omran al-Zoubi. 25 Menschen seien getötet worden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von 15 Toten.

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