Banken-Krise: EU droht Zypern mit Rauswurf

Bis Dienstag muss Zypern neue Forderungen der EU erfüllen. Dazu zählt unter anderem die Einführung von Kontrollen über Kapital-Abflüsse aus dem Land. Geschieht dies nicht, müsse Zypern den Euro verlassen.

Nach der EZB versucht nun auch die EU, die Notbremse zu ziehen. Bis Dienstag kommender Woche soll das Land drei Bedingungen erfüllen, sonst drohe der Rauswurf, zitiert die AFP einen europäischen Vertreter in Brüssel.

Zypern müsse beispielsweise „einen glaubwürdigen Plan B“ als Ersatz für den vom Parlament zurückgewiesenen Rettungsplan vorlegen. Darüber hinaus sollen für längere Zeit Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden und eine Fusion der beiden größten Banken vorbereitet werden, so der Brüsseler Vertreter. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Zypern aus dem Euro ausscheiden müsse.

In einer Telefonkonferenz am Mittwochabend hatte sich die Eurogruppe zusammen mit der EZB und der Kommission über die weitere Vorgehensweise im Fall Zypern beraten. Dabei wurde bereits offen über einen Austritt Zyperns gesprochen.

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