Explosion: Chef der Freien Syrien Armee in türkischem Krankenhaus

Der Armeekommandeur Riad al-Asaad wurde an diesem Sonntag bei einem Attenat schwer verletzt. Der Gründer der Freien Syrischen Armee (FSA) soll dabei ein Bein verloren haben. Mittlerweile befindet er sich offenbar in einem Krankenhaus in der Türkei.

Riad al-Asaad, der die Freie Syrische Armee (FSA) im Jahr 2011 ins Leben rief, war einer der ersten führenden Armeeangehörigen, der aus dem syrischen Militär flüchtete. Wie aus Kreisen der syrischen Opposition laut wurde, sei Asaad an diesem Sonntag in al-Mayadin, Ostsyrien, von einer Autobombe schwer verletzt worden. Die Stadt wird von den diversen Rebellengruppen kontrolliert, nicht alle sind unter dem Dach der FSA. Das berichtet die türkische Zeitung Hürriyet.

„Der Versuch, Oberst Riad al-Asaad in Deir al-Zor zu ermorden, ist Teil eines Versuchs, die freien Führern in Syrien zu ermorden“, so Moaz al-Khatib, Chef der Nationalen Koalition der Syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte, der erst am vergangenen Sonntag seinen Rücktritt angekündigt hatte. Unterdessen äußert Asaads Stellvertreter, Malik al-Kurdi, im Gespräch mit Al Jazeera  die Vermutung, dass die syrische Regierung für das Attentat verantwortlich sei.

Nach Angaben von Kurdi sei direkt unter Asaads Autositz eine Bombe platziert worden. Bei der Explosion verlor er letzten Endes nicht nur ein Bein, welches ihm amputiert werden musste, sondern zo sich auch zahlreiche schwere Verletzungen im Gesicht zu. Wie ein FSA-Sprecher der britischen BBC erklärte, sei sein Zustand mittlerweile jedoch stabil. Seine Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich. Erst in der vergangenen Woche war bei einem Selbstmord-Anschlag in der Al-Imam-Moschee der islamische Gelehrte Mohammed Said Ramadan al-Bouti getötet worden (mehr hier).

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