Keine aktive Sterbehilfe: ZMD setzt sich für Weiterentwicklung der Palliativen Medizin ein

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) setzt sich für Palliative Care ein. Aktive Sterbehilfe wird vom ZMD vehement abgelehnt. Doch Palliative Care sei eine gute Alternative zur aktiven Sterbehilfe. Damit schließt sie sich dem Geist der Hospizbewegung an.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) erklärt in einer Mitteilung, dass sie Palliative Care voll und ganz unterstütze. Palliative Care ist nach Definition der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) „ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und deren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen: durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, untadelige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art“.

Palliative Care sei „eine gute und menschliche Alternative zur aktiven Sterbehilfe“. Der ZMD schließe sich der ablehnenden Ansicht der deutschen Ärzteschaft in Bezug auf die aktive Sterbehilfe an.

Jeder Mensch habe das Recht, die Gestaltung seines letzten Lebensabschnitts im Rahmen des geltenden Rechts und nach seinen religiösen Vorstellungen, selbst zu bestimmen, sagt der ZMD-Ausschussvorsitzende für Umwelt und Tierschutz, Dr. M. Zouhair S. Halabi.

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