Syrien-Konflikt: Assad fordert Hilfe von BRICS-Staaten

Syriens Präsident Assad steckt offenbar in der Klemme. Sein Land ist politisch isoliert und sucht nach Auswegen. Assads jüngster Brief an die BRICS-Staaten, ist als Hilferuf zu verstehen. Doch ein Rücktritt Assads könnte der beste Ausweg für die Beendigung des Syrien-Konflikts sein.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat einen Brief an die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gerichtet, in dem er um Unterstützung bittet. Die BRICS sei eine „Hoffnung“ für all diejenigen „unterdrückten Völker“, die unter „äußeren Einmischungen“ leiden, berichtet die Nachrichtenagentur SANA. Syrien leide seit zwei Jahren unter dem Terrorismus, der durch arabische Länder, regionale Staaten und westliche Länder unterstützt werde.

Jene Länder seien maßgeblich an der Tötung von Zivilisten, an der Zerstörung der Infrastruktur und des kulturellen Erbes Syriens beteiligt. Die BRICS-Staaten hingegen seien eine gerechte Organisation, welche sich für Frieden und Sicherheit einsetze. Assad verspricht sich durch seinen Aufruf eine direkte Hilfe.

Die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten sitzen aktuell bei einem Gipfel im südafrikanischen Durban zusammen. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören zu den wichtigsten Schwellenländern der Welt und repräsentieren fast 40 Prozent der Weltbevölkerun. Ein Viertel der weltweiten Wirtschaftsleistung ist den BRICS-Staaten zuzuordnen.

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