Konvoi von Claudia Roth: Zwei türkische Polizisten sterben bei Unfall

Bei einem Autounfall innerhalb des Konvois von Grünen-Chefin Claudia Roth starben an diesem Freitag zwei türkische Polizisten, ein weiterer wurde verletzt. Die Beamten hatten die deutsche Politikerin in der Nähe von Diyarbakır eskortiert.

Der tragische Unfall, so berichtet am Abend die türkische Zeitung Hürriyet, ereignete sich in der Provinz Şırnak, im Südosten der Türkei. Ein Fahrzeug, dass zum Konvoi, der Grünen-Chefin Claudia Roth gehörte, krachte in einen LKW. Erst im Rückspiegel habe der Fahrer des Kleinbusses, in dem die Politikerin saß, so heißt es auf ihrer Facebook-Seite, den Unfall bemerkt und sei zurückgekehrt.

Der Konvoi befand sich auf dem Weg von der irakischen Grenzstadt Cizre, wo Roth sich mit einigen lokalen Verbänden und Aktivisten getroffen hatte, zum Kloster Mor Gabriel. Unter anderem wurde sie von Hanım Onur empfangen. Die Mutter eines Leukämiekranken Kindes war während einer KCK-Operation im Jahre 2011 festgenommen und erst kürzlich freigelassen worden, nachdem die Krankheit ihrer Tochter durch die Medien ging.

Daneben besuchte Roth auch die Grenzstation Habur zwischen der Türkei und dem Irak. Der Unfall ereignete sich während der Rückkehr des Konvois aus der Provinz Şırnak nach Diyarbakır. Nach dem Unfall, so berichtet das Blatt weiter, habe Roth sichtlich unter Schock gestanden. Wie die örtliche Polizei inzwischen mitteilte, sei bereits eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet worden.

Am Samstag habe Roth zudem den dritten Polizisten, der sich ebenfalls im Unfallauto befand und schwer verletzt wurde, im Krankenhaus sowie die Polizeistation in Cizre, in der die beiden getöteten Beamten stationiert waren, besucht.

Mehr zum Thema:

Claudia Roth & Cem Özdemir: „Pinar Selek braucht endgültig Klarheit und Freiheit“
Kino-Debüt: „Grüne“ Claudia Roth spielt in türkischem Film
Türkische Justiz verhindert Claudia Roths Besuch bei Ahmet Sik


Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.