Olympia 2020: Istanbul muss mindestens 20 Milliarden Dollar investieren

Die Türkei plant derzeit ein Budget in Höhe von 20 Milliarden Dollar für den Bau von Anlagen für Olympia 2020 auszugeben. Ahmet Haluk Karabel, Vorsitzender der TOKI, versichert, dass die Regierung beim Bau der Anlagen einen großen Wert auf ihre Erbeben-Sicherheit lege. Doch noch hat hat IOC ihre Entscheidung nicht gefällt und die Türkei muss sich noch gegen die Kandidaten-Städte Tokio und Madrid durchsetzen.

 

Der Vorsitzende der türkischen Wohnungsbaubehörde TOKİ, Ahmet Haluk Karabel, hat im Rahmen einer Pressekonferenz gesagt, dass die Türkei als Kandidat für Olympia 2020 alle Bauprojekte rechtzeitig fertig stellen werde. Das Budget liege derzeit bei 20 Milliarden Dollar.

Derzeit seien schon eine Reihe von Anlagen und insgesamt 20.000 Häuser fertiggestellt worden. Der Ausbau der Infrastruktur sei ebenfalls  kurz vor der Fertigstellung. Sogar die Pläne für den Bau einer 420 Quadratkilometer großen neuen Stadt sei ausgefertigt. Das dafür ausgesuchte Gebiet werde innerhalb der kommenden Jahre Platz für 1,5 Millionen Menschen bieten. „Alle Anlagen werden bis zu einer Stärke von 8,5 bis 9,0 erdbebensicher sein. In dieser Hinsicht braucht sich keiner Sorgen machen“, zitiert die Nachrichtenagentur Anatolia den TOKI-Vorsitzenden.

Vergangenen Monat hatte der türkische Sportminister Suat Kılıç berichtet, dass das Ministerium ein temporäres Stadion in Haydarpaşa, auf der asiatischen Seite der Stadt, das 100.000 Menschen fassen soll, plane (mehr hier). Dort werde dann auch die große Eröffnungszeremonie der Sommerspiele mit einem spektakulären Blick auf den Leanderturm und den Bosporus abgehalten.

Insgesamt, so der Sportminister weiter, seien in Istanbul 36 Sportstätten vorgesehen. „Elf dieser Einrichtungen existieren bereits. 25 werden neu gebaut“, meinte er.

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