Ultimatum für Justin Bieber: Deutsche Behörden geben ihm einen Monat, um Affen auszulösen

Wenn es um Papiere geht, kennen deutsche Behörden keinen Spaß - auch nicht, wenn es sich dabei um Popstar Justin Bieber handelt. Dieser hat nun genau einen Monat Zeit, um die fehlenden Unterlagen für seinen Affen Mally nachzureichen. Gelingt ihm das nicht, wird das Tier in fremde Obhut überstellt.

Justin Biebers kleines Äffchen Mally hat derzeit nichts zu lachen. Gemeinsam mit seinem Besitzer Justin Bieber war das Tier in der vergangenen Woche nach Deutschland gereist. Doch am Münchner Flughafen war am Gründonnerstag schließlich Schluss mit lustig. Denn der 19-Jährige Besitzer hatte für den Exoten nicht die benötigten Einreisepapiere, ein Gesundheits-und Artenschutz-Zertifikat, dabei und der Zoll beschlagnahmte das Tier. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Nach seinem Konzert in der Landeshauptstadt setzte der Ex von Sängerin Selena Gomez seine Europatour fort. Mally hatte derweil das Nachsehen. „Wenn er die Papiere nicht vorlegt, wird Mally in einem guten Tierheim untergebracht, das Erfahrung mit der Aufzucht von Gruppen junger Kapuziner-Affen hat und sicherstellen kann, dass der desorientierte Mally ein gesunder kleiner Kapuzineraffe wird“, zitiert Reuters die Einrichtung, in der der Promi-Affe im Augenblick untergekommen ist.

Mally, dessen Alter auf etwa 14 Wochen geschätzt wird, sei nach Ansicht der deutschen Fachleute zu früh von seiner Mutter entfernt worden. Derzeit werde er auch tiermedizinisch versorgt. Wie ein Sprecher des Müncher Zollamts mitteilte, wäre nach Ende der vierwöchigen Frist zu entscheiden, ob das Tier in der derzeitigen Station bleibe oder anderweitig untergebracht werde. Darüber hinaus müsse Justin Bieber wahrscheinlich auch eine Strafe zahlen. Wie hoch diese sei, darüber gab er jedoch keine weiteren Auskünfte.

Wie n-tv derweil berichtet, sollen sich mittlerweile die Tourmanager beim Münchner Tierheim gemeldet haben und sich darum bemühen, den Affen zurückzubekommen. Tierschützern schmeckt das allerdings gar nicht. Sie werfen dem Popstar Tierquälerei vor und würden den Affen am liebsten langfristig in einer Auffangstation untergebracht sehen, selbst wenn der Kanadier die Papiere doch noch beibringen könnte.

Mehr zum Thema:

Neues Image: Terrorisiert Justin Bieber jetzt seine Nachbarn?
Ärger in London: Justin Bieber disqualifiziert sich bei seinen Fans
Justin Bieber: Endlich hat er seinen High School Abschluss

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.