Chaos in Damaskus: Selbstmordattentäter reißt 15 Menschen in den Tod

Der Syrien-Konflikt fordert ihre weiteren Opfer. In der Hauptstadt Damaskus hat ein Selbstmordanschlag 15 Menschen in den Tod gerissen. Zudem gibt es zahlreiche Schwerverletzte. Zuvor starben alleine im vergangenen März 6000 Rebellen, Soldaten und Zivilisten

In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind bei einem schweren Bombenanschlag 15 Menschen getötet worden. 53  weitere Personen wurden verletzt. Die Bombe eines Selbstmord-Attentäters sei im Geschäftsviertel Sabaa Bahrat explodiert, wo sich die Zentralbank und das Finanzministerium befindet. Reuters berichtet, dass sich bisher noch keiner zum Anschlag bekannt habe.

Ein Journalist der syrischen Nachrichten-Agentur SANA berichtet hingegen, dass eine Autobombe in der Nähe der Salim Bukhari Schule durch Terroristen detoniert sein soll. Der syrische Bürgerkrieg hat bisher 70.000 Menschenopfer gefordert. Alleine im März sind schätzungsweise 6000 Menschen getötet worden. Damit gilt der vergangene März als der bisher blutigste Monat in dem bereits seit mehr als zwei Jahren andauernden Konflikt in Syrien (mehr hier).

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte dokumentierte 1.486 Rebellen und Armee-Überläufer und 1.464 Soldaten der syrischen Armee. Übertroffen würden diese Werte jedoch von den Zahlen getöteter Zivilisten: Im März seien das insgesamt 2,080 gewesen, darunter 298 Kinder und 291 Frauen. Darüber hinaus habe es 387 nicht identifizierte Zivilisten und 588 nicht identifizierte Kämpfer gegeben. Die meisten von ihnen Ausländer, die sich dem Kampf der Rebellen angeschlossen hätten. Ein Ende scheint nicht in Sicht.

http://www.youtube.com/watch?v=6yEysbaOUUA

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