Herausforderung für Lindsay Lohan: Rehazentrum liegt direkt neben Partymeile

Drei Monate soll es für US-Starlet Lindsay Lohan mal wieder in die Entzugsklinik gehen. Für die 26-Jährige wird dieser Aufenthalt wahrscheinlich zu einer ganz besonderen Herausforderung, liegt das Haus doch nur 15 Minuten von der heißesten Sommer-Clubszene des Landes entfernt. Der Haken: Kann sie der Versuchung nicht widerstehen, landet sie direkt im Gefängnis.

Wie das stets gut informierte US-Promiportal TMZ erfahren haben will, haben sich Lindsays Anwalt und die Staatsanwälte auf eine Entzugsklinik geeinigt, in der sie nun 90 Tage Entziehungskur zu absolvieren habe. Dabei soll es sich um das Seafield Center in Westhampton Beach, NY, handeln.

Die Anlage, so heißt es weiter, sei keine abgeschlossene Einrichtung, wie sie eigentlich von der Staatsanwaltschaft und dem Richter gefordert worden war. Nun geht es für die skandalumwitterte Schauspielerin also doch in eine stationäre Einrichtung, die die Patienten zwar nicht verlassen sollen, aber sie auch niemand stoppen kann, wenn sie aus der Tür gehen.

Nachdem Lindsay Lohan bekanntlich nicht die stärkeste Widersacherin ihrer eigenen Schwächen zu sein scheint, stellt sich nun also die Frage, warum man sie nun offenbar wieder an der langen Leine lässt. Auch hierauf hat TMZ eine Antwort: Zwar werde die 26-Jährige hier nicht eingesperrt. Dennoch würden die Türen 24 Stunden bewacht. Daneben seien Überwachungskameras installiert. Genau dieses System stelle sicher, dass Lindsay zwar nicht aufgehalten werden könnte, sie aber definitiv bei einem Versuch, aus der Anlage zu verschwinden, gesehen würde. Und das würde letztlich einen Verstoß gegen die Bewährungsauflagen bedeuten. Die Folgen wären dann absehbar: Der Richter, so das Blatt, würde sie mit ziemlicher Sicherheit ins Gefängnis stecken.

Kostspielig ist die Einrichtung übrigens auch. Satte 4.025 Dollar pro Woche, für 90 Tage also nicht weniger als 51.750 Dollar sind für die eigene Genesung zu berappen. Hinzu käme, dass das Haus bisher auf Aufenthalte von maximal 28 Tagen eingereichtet sei. Für Lohan wolle man jedoch ein eigenes Programm entwickeln. Und dies beinhalte selbstverständlich auch die schon jetzt gültigen Hausregeln: Kein Tabak, kein Handy und keine fragwürdigen Outfits. Erfolgreich war sie in letzter Zeit übrigens nur mit ihren Playboy-Fotos (mehr hier).

Bei US-Talker David Lettermann gab sich die junge Frau jedenfalls zuversichtlich, auch das bestehen zu können. „Ganz ehrlich, ich bin am glücklichsten, wenn ich arbeite, dann bin ich am gesündesten. Ich denke, das ist eine Möglichkeit für mich, mich auf das zu konzentrieren, was ich am Leben liebe. Und ich denke nicht, dass das etwas Schlechtes ist. Ich denke es ist ein Segen – und kein Fluch.“. Ab dem 2. Mai wird man das dann sehen – hoffentlich. Bisher haben ihre guten Vorsätze ja weniger gut gehalten (mehr hier).

Mehr zum Thema:

Lindsay Lohan auf dem Weg nach unten: Ein Entzug kommt für sie nicht in Frage
Lindsay Lohan: Ihr Akoholproblem ist zurück
Keine Besserung: Lindsay Lohan ist am Filmset der „totale Albtraum“


Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.