Türkische Brotbäcker: Ausländische Investoren lecken sich die Finger

Ausländische Unternehmen möchten in den türkischen Brot- und Backsektor einsteigen. „Istanbul Halk Ekmek“-Geschäftsführer Salih Bekaroğlu sagt: Kleine und mittelgroße Backunternehmen müssen sich zusammenschließen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch bisher blieb seine Warnung ungehört.

Der Geschäftsführer des türkischen Unternehmens „Istanbul Halk Ekmek“, Salih Bekaroğlu, sagt, dass deutsche, spanische und niederländische Unternehmen durchgehend an der Übernahme von „Istanbul Halk Ekmek“, interessiert seien. Doch dem könne er nicht zustimmen. „Wir sind ein erfolgreiches staatliches Unternehmen und haben andere Denkweisen, als die Unternehmen im Privatsektor“, zitiert die Hürriyet Bekaroğlu.

Ausländische Delegationen seien erstaunt über die Kapazitäten und das Potenzial „unseres Unternehmens“, meint er. Trotzdem ist er der Auffassung, dass Markteintritte ausländischer Unternehmen in den Brot- und Backsektor in den kommenden Jahren erfolgen werden und „Istanbul Halk Ekmek“, um Ratschläge gebeten haben. „Wir müssen durch kostenpolitische Kapitaleinsparungen noch bessere Brote auf den Markt bringen. Eine Verschwendung von Ressourcen muss unterbunden werden. Nur so können wir wettbewerbsfähig bleiben“, meint Bekaroğlu.

Es müsse eine Industrialisierung der Backwerke vorangetrieben werden. Er sei nicht gegen die Schließung von kleinen bis mittelgroßen Bäckereien. Doch den Betrieben müsse klar werden, dass ein Zusammenschluss der Bäckereien unabwendbar sei. „Wenn sich die Bäckereien gegen einen Zusammenschluss stellen, werden sie zwangsläufig untergehen“, warnt Bekaroğlu.

http://www.youtube.com/watch?v=uvl-1bhZ6xA

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