Obama: „Der Anschlag in Boston war ein Terrorakt“

Erstmals hat der amerikanische Präsident Obama den Bombenanschlag in Boston als „Akt des Terrors" bezeichnet. Zuvor weigerte sich Washington, voreilige Schlüsse zu ziehen. Doch stichhaltige Erkenntnisse zum Attentat kann die US-Regierung immer noch nicht liefern.

US-Präsident Obama hat im Rahmen einer Pressekonferenz im Weißen Haus gesagt, dass der Boston-Anschlag als „Terrorakt“ einzustufen sei. „Das Ziel des Anschlags waren unschuldige Menschen. Somit können wir von einem Akt des Terrors reden“, zitiert ihn die New York Times.

Er rief das amerikanische Volk zur Wachsamkeit auf. Jeder Bürger habe nun die Aufgabe, verdächtige Vorkommnisse unverzüglich der Polizei zu melden. Trotzdem reiche der derzeitige Stand der Erkenntnisse nicht aus, um genaueres über den Anschlag zu berichten.

„Es ist noch nicht klar, ob die Drahtzieher einer inländischen oder ausländischen Terror-Organisation zuzuordnen sind“, so Obama. Jedoch verspreche er dem amerikanischen Volk, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

Als Ausdruck der nationalen Trauer wehen die Fahnen an allen öffentlichen Gebäuden der USA auf Halbmast.

http://www.youtube.com/watch?v=sD4Cq43xPXs

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