Syriens Assad: „Der Westen unterstützt die Al Qaida“

Syriens Präsident Baschar al-Assad ist der Auffassung, dass der Westen Al Qaida Terroristen in Syrien aktiv unterstütze. Zuvor hatte Assad auch der türkischen AKP-Regierung denselben Vorwurf gemacht.

In einem Fernsehinterview mit dem arabischsprachigen Sender al-Ikhbariya hat der syrische Präsident Assad gesagt, der Westen unterstütze terroristische Gruppen. Allen voran die Al Qaida in Syrien.

„Der Westen hatte Al Qaida in Afghanistan in ihrer Anfangsphase unterstützt und später einen hohen Preis dafür bezahlen müssen. Heute unterstützt er Al Qaida in Syrien, Libyen und an vielen anderen Orten der Welt. Auch dafür wird der Westen später den Preis im Herzen Europas und im Herzen der USA zahlen”, zitiert die Hürriyet den syrischen Präsidenten.

Zuvor hatte Assad in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender Ulusal Kanal gesagt, dass auch Erdoğan und die AKP-Regierung Terroristen in Syrien Hilfen zukommen lassen. Im Zuge des Interviews war er jedoch darauf bedacht, zwischen dem türkischen Volk und der AKP-Regierung zu unterscheiden.

Vergangenen Februar sagte der US-Wissenschaftler Soner Çağaptay im Gespräch mit den DTN, dass Ankara – zumindest – die Rebellen in Syrien aktiv unterstütze (mehr hier). „Medienberichten zufolge, versorge die Türkei die Rebellen mit Waffen und Geld, das aus Ländern wie Katar komme. Ankara kann es sich nicht leisten im Syrienkonflikt den Kürzeren zu ziehen. Mit anderen Worten: Ankara ist der Auffassung, dass Assad um jeden Preis gehen müsse. Die Türkei wird alles tun, um die Legitimation Assads zu untergraben”, meinte Çağaptay.

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