Anne Frank Kommentar: Justin Bieber erhält Unterstützung vom Museum

Da hat Neu-Bad-Boy Justin Bieber noch einmal Glück gehabt. Während sein Gästebucheintrag im Anne-Frank-Haus in Amsterdam für heftige Kontroversen sorgte, springt ihm aktuell das Museum selbst zur Seite. Dass er überhaupt da gewesen wäre, sei wichtiger, als seine hinterlassenen Zeilen.

Für Anne-Frank-Haus-Sprecherin Maatje Mostart ist der Wirbel um den Gästebucheintrag von US-Star Justin Bieber offenbar mehr als übertrieben. In Amsterdam, so berichtet die US-Weekly, sei man „überwältigt“ von den negativen Reaktionen, die der Sänger mit seinen Zeilen ausgelöst habe. Dabei sei er schlicht ein 19-jähriger Junge, der sich die Mühe gemacht und das Museum besucht habe. Darauf, so die Ansicht in Holland, käme es an.

Bieber-Besuch soll seine Fans ermuntern

Im Anne-Frank-Haus habe man sich jedenfalls sehr über den Besuch des Sängers am vergangenen Freitag gefreut. Bieber sei sehr an der Geschichte von Anne Frank interessiert gewesen und sei mehr als eine Stunde geblieben. „Wir hoffen, dass dieser Besuch seine Fans dazu bewegen wird, mehr über ihr Leben zu erfahren und vielleicht sogar ihr Tagebuch zu lesen.“

Nach seinem Besuch des schmalen Hauses, in dem sich Anne Frank und ihre Familie bis 1944 vor den Nazis verstecken konnten, schrieb der Musiker in das Gästebuch: „Wirklich inspirierend, hierherzukommen. Anne war ein tolles Mädchen. Hoffentlich wäre sie ein Bieber-Fan gewesen.“ Damit löste er im Netz einen Sturm der Entrüstung aus. Er selbst schwieg dazu bisher. Ohnehin scheint es bei dem Teenie-Schwarm derzeit alles andere als rund zu laufen (mehr hier).

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