Waffenexporte in die Türkei: US-Rüstungskonzern Raytheon buhlt um Aufträge

Insgesamt vier internationale Rüstungskonzerne haben sich für eine türkische Ausschreibung zur Stationierung von Langstreckenraketen beworben. Im Rahmen des T-LORAMIDS-Projekts möchte die Türkei ihren Luftraum und ihre Meerengen komplett schützen.

Der amerikanische Rüstungs- und Elektronikkonzern Raytheon ist interessiert an der vier Milliarden Dollar schweren T-LORAMIDS (Turkish Long Range Air and Missile Defense System) Ausschreibung der Türkei. Ankara hat sich noch für kein System entschieden. T-LORAMIDS soll die Türkei gegen Luftangriffe aus allen Richtungen schützen.

Auch die Rüstungskonzerne Rosoboronexport (S-300), CPMIEC (HQ-9) und Eurosam (SAMP/T Aster 30) haben sich für den Großauftrag beworben. Raytheon bietet der Türkei zusammen mit Lockheed Martin das PAC-3-System an (Patriot-Abwehrsystem) an.

„Das Patriot-System ist hochmobil und kann jederzeit und in kürzester Zeit von einem Ort zum anderen transportiert werden“, zitiert die Hürriyet den Raytheon-Sprecher Mike Boots.

Die Türkei besitzt derzeit Raketen des Typs Nike Hercules, mit einer Reichweite von 144 Kilometern.

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