Medien beim NSU-Prozess: Türken, Griechen und Iraner erhalten Plätze

Vier Plätze für türkische Medien und jeweils ein Platz für griechische und persische Medien sind nun reserviert. Doch das Zufallsprinzip soll bei der konkreten Vergabe der Presseplätze im NSU-Prozess entscheiden. Alle türkischen Zeitungen können am Losverfahren teilnehmen.

Aus einer Verfügung des OLG München, die den DTN vorliegt, geht hervor, dass beim anstehenden NSU-Prozess vier Plätze für türkische Medien und jeweils ein Platz für griechische und persische Medien reserviert wurden. Vier weitere Plätze wurden für Medien mit Sitz im Ausland oder fremdsprachige Medien reserviert.

Weitere 35 reservierte Plätze werden deutschsprachigen Medien aus dem Inland zur Verfügung stehen. Außerdem stehen fünf Plätze den in- und ausländischen Nachrichtenagenturen zur Verfügung.

Welche Medien im Einzelnen von den reservierten Plätzen profitieren werden, ist allerdings noch unklar. Denn die Presseplätze werden im Losverfahren vergeben, teilte das Münchner Oberlandesgericht mit.

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