Schießerei mit 5 Toten im US-Bundesstaat Washington: USA kommt nicht zur Ruhe

In einem Apartment-Komplex im US-Bundesstaat Washington ist es am späten Sonntagabend zu einer Schießerei gekommen. Fünf Personen, darunter auch der Amokläufer, sind tot. Dem Schusswechsel ist angeblich ein Streit vorausgegangen.

Die Polizei, so berichtet derzeit Fox News, sei gegen 21.30 Uhr (Ortszeit) am vergangenen Sonntagabend einem Notruf nachgegangen. Als sie an der Wohnanlage in Federal Way, etwa 20 Meilen südlich von Seattle, eintrafen, hätte sich ihnen ein chaotisches Bild geboten. „Als die Beamten dort ankamen fielen noch Schüsse“, so Polizeisprecherin Cathy Schrock.

Auf einem Parkplatz hätten die Beamten dann zwei verwundete Personen aufgefunden. Als man ihnen helfen wollte, hätte einer von beiden eine Waffe gezogen. Darauf hin hätten die Polizisten das Feuer eröffnet. Der Verdächtige starb. Es sei jedoch nicht sofort klar gewesen, ob dies infolge des Schusswechsels mit der Polizei geschehen sei. Die andere, am Boden liegende Person, sowie ein dritter Mann auf dem Parkplatz wurden tot aufgefunden. Im Zuge der Durchsuchung traf die Polizei auf weitere Leichen. Ein vierter Mann lag tot in einer Wohnung. Eine Frau wurde in einem anderen Apartment ebenfalls tot entdeckt. Ob letztere vielleicht versehentlich in den Schusswechsel geriet, werde derzeit untersucht.

Schießerei ging Streit auf Parkplatz voraus

Nach Angaben von Schrock hätten insgesamt acht Polizisten zur Waffe gegriffen. Im Zuge der Ermittlungen seien sie nun standardmäßig vom Dienst befreit worden. Wie Fox News aus Polizeikreisen erfahren haben will, soll der Schießerei ein Streit auf dem Parkplatz der Wohnanlage vorausgegangen sein. Den Auslöser kenne man allerdings noch nicht. Derzeit würden die Beamten von Tür zu Tür gehen, um nach Augenzeugen zu suchen.

Derzeit steht die USA noch immer unter den traumatischen Ereignissen der vergangenen Woche. Am Montag kam es beim Marathonlauf in Boston zu zwei Bombenexplosionen mit drei Toten und rund 180 Verletzten (mehr hier). Nur zwei Tage später explodierte eine Düngemittelfabrik in Texas und hinterließ ein Bild der Zerstörung (mehr hier). Am Ende der Woche kam es schließlich zu Schießerein in Cambrigde und Watertown. Im Zuge dessen starb einer der Verdächtigen des Anschlags von Boston. Sein Bruder konnte lebend gefasst werden.

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