Ausschluss von den Mediterranean Games: Dopingvorwürfe gegen türkische Top-Athletinnen

Kurz vor Beginn der Mittelmeerspiele kommt es zu einem Doping-Skandal in der Türkei. Bluttests bei der Olympiasiegerin Aslı Çakır Alptekin und der Hürdenläuferin Nevin Yanıt wiesen positive Ergebnisse auf. Doch auch im vergangenen Jahr gab es kurz vor Eröffnung der Olympiade in London einen ähnlichen Doping-Vorfall.

Die türkischen Ausnahme-Athletinnen Aslı Çakır Alptekin und Nevin Yanıt wurden vom türkischen Leichtathletik-Verband (TAF) von der Nominierung für die Mittelmeerspiele ausgeschlossen. Grund: Dopingverdacht.

Zuvor hatte der Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) den türkischen Verband darüber informiert, dass bei Bluttests Çakır Alptekins und Yanıts „Abnormalitäten” festgestellt wurden.

Schon im vergangenen Jahr wurde kurz vor Beginn der London-Olympiade die äthiopischstämmige türkische Athletin Meryem Erdoğan aufgrund von „Auffälligkeiten” im biologischen Pass vom Wettbewerb suspendiert (mehr hier). Erdoğan und drei russische Kolleginnen konnten durch ein Geständnis ihre Strafen von vier auf zwei Jahre senken.

Im so genannten Blutpass, der unter anderem auch im Radsport geführt wird, werden die Daten von Dopingproben gesammelt und anschließend miteinander verglichen. Erstmals auf Grund dieses Dokuments überführt wurde der Portugiese Hélder Ornelas im Mai 2012.

Mehr zum Thema:

Olympia-Albtraum: 1500-Meter-Triumpf der türkischen Läuferinnen endet vor Gericht
Doping: Hidayet Türkoğlu für 20 Spiele gesperrt
Dopingskandal bei Galatasaray: David Hawkins positiv getestet

 

 

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.