Mai-Demos: Wasserwerfer-Einsatz bei NPD Kundgebung

Allein über 400.000 Teilnehmer waren dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt. Die Demonstranten forderten unter anderem ein sozialeres Europa. In Berlin musste die Polizei bei der NPD-Kundgebung Wasserwerfer einsetzen. Doch erst am Abend wird mit wirklichen Ausschreitungen gerechnet.

Die 1. Mai-Demonstrationen stehen in diesem Jahr auch unter dem Zeichen der Eurokrise. Wie nahezu überall in Europa sind die Bürger auch in Deutschland seit Mittwochmorgen auf den Straßen unterwegs. Der Deutsche Gewerkschaftsbund gab an, dass bundesweit 425.000 an den Veranstaltungen und Kundgebungen teilgenommen haben.

Bisher sind die Demonstrationen in Deutschland relativ friedlich verlaufen. In Berlin kam es allerdings bei einer NPD-Kundgebung zu ersten Zwischenfällen gekommen. 2.000 Gegendemonstranten waren in den Stadtteil Schöneweide gekommen, so die Berliner Zeitung. Die Polizei griff zu Wasserwerfern und Pfefferspray. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Für den Abend rechnet die Polizei mit weiteren Ausschreitungen. Dann allerdings, wenn die „Revolutionäre 1. Mai-Demo“ durch die Berliner Mitte zieht. Bisher befinden sich bei dieser Demo rund 6.000 Teilnehmer. Mit mindestens 10.000 wird im Laufe des Abends gerechnet

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