Rückzug gefährdet: PKK-Terroristen im Irak unerwüscht

Der Rückzug der PKK-Terroristen in das nordiraksiche Kandil-Gebirge bleibt stecken. Bagdad möchte keine PKK-Elemente auf irakischem Boden. Doch die Autonome Region Kurdistans (KRG) begrüßt den Vorstoß der Türkei.

Die Kurdenregion befindet sich zwischen vier Staaten (Screenshot via Youtube).

Die Kurdenregion befindet sich zwischen vier Staaten (Screenshot via Youtube).

Die irakische Zentralregierung in Bagdad, sagt in einer Mitteilung, dass sie den Friedensprozesses zwischen der PKK und der Türkei unterstütze.

Doch der Rückzug der bewaffneten PKK-Kräfte in das irakische Kandil-Gebirge sei unerwünscht, berichtet Reuters. Kein Staat habe das Recht, die territoriale Integrität eines anderen Staats zu berühren. Die PKK-Kämpfer seien eine Gefahr für den öffentlichen Frieden des Irak.

Der Premierminister der autonomen Kurdenregion des Nordirak (KRG), Nechirvan Barzani, sagt hingegen, dass der Vorstoß Ankaras die volle Unterstützung Arbils habe.

Etwa 2000 bewaffnete Mitglieder der kurdischen Terrororganisation sollen sich innerhalb von drei bis vier Monaten komplett vom türkischen Territorium in das Kandil-Gebirge zurückziehen. Dort werden sie in der Kommandozentrale der PKK auf 5000 weitere PKK-Kämpfer treffen. Zu einer Entwaffnung kommt es hingegen nicht. Der Rückzug hatte am 8. Mai begonnen (mehr hier).

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