Syrische Rebellen: „Assad ist besiegt, wir kämpfen gegen den Iran“

Abdulkadir Saleh, Kommandant der al-Tawhid Brigaden innerhalb der Freien Syrischen Armee (FSA) sagt: Das Assad Regime ist längst am Ende. Doch unser Problem sind die iranischen Kämpfer und schiitischen Hisbollah-Milizen in Syrien.

Der nordsyrische Führer der islamistischen al-Tawhid Bridagen, Abdulkadir Saleh, sagte im Gespräch mit der Cihan News Agency, dass das Assad de facto schon längst besiegt sei. „Die Kampfhandlungen finden zwischen dem syrischen Volk und bewaffneten Gruppen aus dem Iran und der Hisbollah statt“, zitiert ihn die Today`s Zaman. Für die Iraner sei Syrien die 35. Provinz Teherans.

Das Assad-Regime habe in Damaskus und Aleppo C-Waffen eingesetzt. Das zeige, wie verzweifelt das Regime sei. Es stehe kurz vor der Niederlage. Unverständnis zeigt Saleh für die zögerliche Haltung der internationalen Staatengemeinschaft. Die USA und weitere Staaten haben zuvor erklärt, dass ein C-Waffen Einsatz eine „rote Linie“ darstelle, die es nicht zu überschreiten gelte. Doch die bewaffnete Opposition – so Saleh –  habe zu keinem Zeitpunkt C-Waffen eingesetzt. Derartige Vorwürfe seien falsch und böswillig.

Zudem plane Assad die Gründung eines unabhängigen Alawiten-Staats. Deshalb betreibe das Regime ethnische Säuberungen gegen Sunniten in den Küstengebieten. „Doch wir werden dieses Vorhaben zu verhindern wissen und kämpfen bis wir unser letztes Blut vergossen haben“, so Saleh.

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