„Die Türkei hat uns angelogen“: Türkisch-bulgarische Grenze nach scharfen Kontrollen dicht

Schon seit über einer Woche kommt es an der türkisch-bulgarischen Grenze zu Unstimmigkeiten. Kilometerlang stauen sich die LKWs, weil noch immer keine Einigungen bei den scharfen Grenzkontrollen durch die Türkei erreicht wurde.

Die türkisch-bulgarischen Grenzübergänge sollen den Berichten bulgarischer Medien zufolge derzeit dicht sein. Hunderte von LKWs stehen auf beiden Seiten des Grenzübergangs und blockieren den Verkehr.

Grund für die schon mehrere Wochen andauernden Proteste an der Grenze sind zu scharfe Kontrollen türkischer Behörden. Der Vorsitzende des Bulgarischen Verbands für Transportunternehmen, Petko Angelov, behauptet, dass die Türkei nicht zu ihrem Wort gestanden habe. „Sie haben uns versprochen, unsere Probleme bei der Grenzüberfahrt zu lösen“, zitiert die Hürriyet Angelov. Doch eingehalten worden sei das Versprechen nicht.

Keine gültigen oder abgelaufene Überfahrtsdokumente

Die türkische Grenzbehörde sieht das anders. Insbesondere bulgarische LKWs seien genauen Kontrollen unterworfen, weil viele der bulgarischen LKW-Fahrer keine gültigen oder abgelaufene Überfahrtsdokumente haben. Im Sommer 2011 war die Situation genau umgekehrt (mehr hier).

Die Schlange der LKWs auf bulgarischer Seite hat an einigen Grenzübergängen schon eine Länge von mehr als drei Kilometern erreicht. Allein PKWs sowie Busse dürfen die Grenze ohne Hindernisse überqueren.

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