Türkischer Minister: Handel mit den USA ist viel zu gering

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und der Türkei stehen in keinem Verhältnis zur türkisch-amerikanischen strategischen Partnerschaft. Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan erhofft sich vom aktuellen USA-Besuch Premier Erdoğans einen Ausbau der Handelsbeziehungen. Doch bisher gab es kein Entgegenkommen seitens der Amerikaner.

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan ist der Ansicht, dass die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Türkei ausgebaut werden müssen. Die Türkei habe im vergangenen Jahr Waren im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar exportiert.

Im Gegenzug exportierten die Amerikaner Waren im Wert von 14,1 Milliarden in die Türkei. Der Handel sei noch viel zu gering. Der stehe in keinem Verhältnis zur politischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern. In diesem Sinne sei der USA-Besuch Erdoğans als „historisch“ einzustufen, berichtet Turk Time. Deshalb sei der türkische Ministerpräsident von einer Delegation türkischer Geschäftsleute begleitet worden (mehr hier).

Zuvor sagte Çağlayan , dass das anstehende Freihandels-Abkommen zwischen der EU und den USA das Exportpotenzial der Türkei bedrohe. Eine weitere Verschlechterung der Handelsbilanz sei in Aussicht. Deshalb müsse die Türkei am Abkommen teilhaben.

Die Türkei fürchtet im Zuge dieser Entwicklung eine wirtschaftliche Isolation (mehr hier). Bisher hat Washington alle türkischen Anfragen auf den Ausbau der bilateralen Wirtschaftbeziehungen unbeantwortet gelassen.

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