Sanktionen: Syrien geht gegen türkische Unternehmen vor

Syrien behält sich vor, Bankeinlagen türkischer Unternehmen zu konfiszieren und laufende Kontrakte aufzulösen. Die Unternehmen seien unzuverlässig und halten sich nicht an festgelegte Zeitrahmen.

Die syrische Regierung hat sich dazu entschieden, türkische Investitionen und Bankeinlagen zu sanktionieren. Jegliche Sicherheiten auf türkische Bankeinlagen von Unternehmen sollen außer Kraft gesetzt und jederzeit konfiziert werden. Ferner sollen jegliche Kontrakte mit türkischen Unternehmen aufgekündigt werden.

Die Unternehmen seien nicht im Stande, ihre Projekte erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Nach internationalem Recht dürfen Kontrakte nur bei Schäden verursacht durch höhere Gewalt oder außergewöhnlichen Umständen aufgelöst werden.

Zuvor wurden einige Unternehmen – trotz Auftragserfüllung – vom syrischen Staat nicht ausbezahlt, berichtet Today`s Zaman. So hat das türkischer Energieunternehmen „Akfel Mühendislik“ noch einen ausstehenden Anspruch in Höhe von drei Millionen US-Dollar. Akfel hat beim türkischen Wirtschaftsministerium Beschwerde eingereicht.

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