Gipfeltreffen der Mathe-Genies: Die besten Schüler Europas wurden in Berlin geehrt

Mathe ist alles andere als out - Mehr als 150.000 Schüler aus ganz Europa nahmen am diesjährigen Pangea-Mathematikwettbewerb teil. Die 160 Finalisten konnten nicht nur Berlin erkunden, einige von ihnen trafen sogar Bildungsministerin Johanna Wanke.

Der Satz des Archimedes, das Ei des Kolumbus und das Cavalierische Prinzip – beim Finale des diesjährigen Pangea-Mathematikwettbewerbs konnten auch die Zuschauer noch eine Menge lernen. Die 160 anwesenden Finalisten haben schon vorher gezeigt, was sie konnten. Sie haben sich unter 70.000 Teilnehmern in ganz Deutschland mit ihrem Wissen durchgesetzt. Unabhängig davon wurde zudem der europaweite Wettbewerb ausgetragen. Hier nahmen sogar mehr als 150.000 Schüler teil. Die Finalisten hatten alle schon im Vorfeld Gelegenheit, Berlin zu erkunden. Die besten trafen zudem Bildungsministerin Johanna Wanke.

In den Klassenstufen der 3. bis 10 Klasse wurden Bronze, Silber und Goldmedaillen verteilt. Allzu schwer hatten es die Mathegenies offenbar nicht. Während einige wie der 9. Klässler Navid Istanbullu sich ihrer Medaille schon ziemlich sicher waren, konnte es der 6. Klässler David Götz offenbar noch gar nicht fassen. Er hat seine Gold-Medaille auf der Bühne erstmal einem Beißtest unterzogen.

Beeindruckend war auch der Auftritt des Weltmeisters im Kopfrechnen, Andreas Berger, der kurzerhand ausrechnen konnte, dass ein Zuschauer, der am 19. Januar 1960 geboren ist, an einem Mittwoch das Licht der Welt erblickte.

Der Pangea-Mathematikwettbewerb wurde bereits zum 6. Mal von der “Academy – Verein für Bildungsberatung e.V.” ausgetragen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung am Freitag im Berliner Kosmos-Saal statt.

Mehr zum Thema:

Keiner will mehr Lehrling sein: Deutschlands Nachwuchs strömt in die Unis
Unlösbare Matheaufgaben: Schüler in NRW proben den Aufstand
Liebe Kinder: Draghi erklärt Schülern das Gelddrucken

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.