„Zivilisation darf nicht erneut scheitern“: Imame aus aller Welt besuchen Auschwitz

14 Imame aus verschiedenen Ländern werden in der kommenden Woche Auschwitz besuchen. Auf diese Weise soll ihnen der Horror der Vergangenheit bewusst gemacht werden, sodass er sich nie wieder wiederhole.

Imame aus aller Welt besuchen in der kommenden Woche das Nazivernichtungslager Auschwitz. Sie sollen ihren Einfluss auf ihre Gemeinden nutzen und Vorurteile abbauen.

„Wenn wir wollen, dass die Welt den Horror des Holocaust gedenken, sodass Genozide weder an Juden noch an sonst jemandem jemals wieder verübt werden, dann haben wir die Verpflichtung, den regionalen Führungspersönlichkeiten verständlich zu machen, was passiert ist“, erklärte der polnische Oberrabiner Michael Schudrich der Nachrichtenagentur AFP.

Die 14 Imame, die Polen am 17. Mai besuchen werden, stammen aus Bosnien, Indien, Indonesien, Jordanien, Marokko, Nigeria, Palästina, Saudi-Arabien, der Türkei und den USA. Auf diese Weise solle verhindert werden, dass „die Zivilisation erneut scheitert“, so Schudrich weiter.

Zudem sollen die Imame mit lokalen katholischen, muslimischen und jüdischen Persönlichkeiten ins Gespräch kommen.

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