Assad: „Ich werde nicht zurücktreten“

Assad will auf keinen Fall zurücktreten. Bei den kommenden Präsidentschaftswahlen solle das syrische Volk über sein Schicksal entscheiden. Die Syrien-Konferenz sei zwar eine gute Idee. Doch mit „Terroristen“ wolle er nicht verhandeln.

Baschar al-Assad wird nicht zurücktreten, wie er im Gespräch mit der argentinischen Zeitung Clarín erneut klarstellte. Das syrische Volk werde bei den Präsidentschaftswahlen 2014 entscheiden, ob er bleiben oder gehen solle. Er begrüße die Initiative der USA und Russlands. Doch an der Syrien-Konferenz müssen „mindestens zwei Seiten“ beteiligt sein. Gespräche mit „Terroristen“ kämen nicht in Frage. Es sei denn, sie legen ihre Waffen nieder.

„Ich zweifle daran, dass Gespräche den Terrorismus beenden werden. Wir müssen realistisch bleiben“, zitiert ihn die New York Times. Er glaubt zudem nicht daran, dass eine Reihe von „westlichen Staaten“ überhaupt eine Lösung beabsichtigen. Die C-Waffen Vorwürfe gegen sein Land seien, so Assad, eine Vorbereitung auf eine militärische Intervention gegen Syrien.

Zuvor hatte US-Präsident Obama beim Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan einen militärischen Alleingang gegen Syrien abgelehnt. Die internationale Staatengemeinschaft sei gefordert. Die Syrien-Krise betreffe alle Nationen (mehr hier).

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