Sicherheitsrisiko: Türkei macht Grenzübergang zu Syrien dicht

Ein zentraler Grenzübergang zur Türkei soll schon bald komplett geschlossen werden, bisher wurde er nur vorübergehend dichtgemacht. Vorfälle wie die Reyhanlı-Anschläge sollen so verhindert werden.

Der türkisch-syrische Grenzübergang Yayladagı ist am Dienstag vorübergehend geschlossen worden. Grund dafür sind die kürzlichen Bombenanschläge in Reyhanlı. Der Grenzübergang nahe der Region sei ein zu großes Sicherheitsrisiko. Er werde allerdings wieder für den Zeitraum von einem Monat geöffnet werden, erklärte Handelsminister Hayati Yazıcı, damit weitere Flüchtlinge einreisen könnten.

Anschließend werde Yayladagı allerdings komplett dichtgemacht. Auch an vier anderen Grenzübergängen seien bereits striktere Kontrollen eingeführt worden. Ein Anschlag wie in Reyhanlı soll auf diese Weise zukünftig verhindert werden.

Bei den Anschlägen vom 11. Mai kamen insgesamt 51 Menschen ums Leben. Auch der Polizei werden schwere Vorwürfe gemacht. Diese habe sich insbesondere nach dem Vorfall falsch verhalten (mehr hier).

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