Türkei und Brasilien: Fraport hält an Expansions-Kurs fest

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sieht große Investitions-Möglichkeiten in Brasilien und der Türkei. Der Expansionskurs des Frankfurter Unternehmens soll beibehalten werden. Doch Anfang Mai ging Fraport beim Zuschlag für den Bau des Istanbuler Großflughafens leer aus.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG Stefan Schulte möchte am Expansionskurs in der Türkei und Brasilien festhalten. Beide Länder seien zukunftsträchtige Wachstumsmärkte, die der Fraport AG große Chancen böten. Das Unternehmen plane bei neuen Ausschreibungen in Brasilien mitzubieten. Im Fokus stehe der Zuschlag für den Flughafen in Rio de Janeiro, berichtet Der Aktionär Online.

Zuvor ging die Fraport AG bei der Ausschreibung für den Bau eines neuen Großflughafens in Istanbul leer aus. Den Zuschlag erhielt das Limak Konsortium (Cengiz Holding, Kolin Holding, Limak Holding, Mapa Holding und Kalyon Holding) für 22,1 Milliarden Euro (mehr hier). Damit erwarben die heimischen Unternehmen das Recht, ab 2017 den geplanten Flughafen für 25 Jahre zu betreiben, berichtete die Hürriyet. Es werden 150 Millionen Passagiere pro Jahr erwartet.

Anteileigner der Fraport AG sind das Land Hessen (31,40 Prozent), die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (20,05 Prozent), die Deutsche Lufthansa AG (8,46 Prozent), die Lazard Asset Management LLC (3,16 Prozent), die RARE Infrastructure Limited (3,06 Prozent). Der Restanteil in Höhe von 33,87 Prozent befindet sich in Streubesitz. Dies geht aus der offiziellen Aktionärsstruktur der Fraport AG hervor. Auf dem türkischen Markt hat Fraport am Flughafen Antalya einen Stimmrechtsanteil in Höhe von 51 Prozent.

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