Ost-Russland: Erdbeben und Tsunamiwarnung versetzt Land in Schrecken

Ein Erdbeben der Stärke 8,2 hat Russland erschüttert. Bisher wurden keine Todesopfer gemeldet. Zuvor hatte eine kurzzeitige Tsunami-Warnung die Menschen verunsichert. Denn die Folgen der vergangenen japanischen Erdbeben-Katastrophe sind noch immer im Gedächtnis.

Im Osten Russlands ist es zu einem schweren Erdbeben der Stärke 8,2 gekommen. Sogar Häuser, die sich 6400 Kilometer vom Epizentrum (385 km nordwestlich von Petropawlowsk-Kamtschatski) befinden, waren – wenn auch in geringem Maße – betroffen. In Moskau mussten 850 Menschen aus ihren Wohngebäuden evakuiert werden, berichtet RIA Novosti. Die Naturkatastrophe hatte eine kurzzeitige Tsunami-Warnung durch die russische Regierung nach sich gezogen. Die wurde allerdings später aufgehoben.

Petropawlowsk-Kamtschatski ist die Hauptstadt der fernöstlichen Region Kamtschatka. Sie gehört zu einem der wichtigsten Stützpunkte der russischen Marine und ist Ankerplatz für russische Atom-U-Boote. Außerdem befindet sich dort eine satellitengestützte Überwachungsstation (SDKM – System zur differentiellen Korrektur und Überwachung).

Schon 2011 gab es zwei schwere Erdbeben in Japan. Nach dem ersten Beben der Stärke 9,0 kam es zu einer Tsunamikatastrophe , die für unermessliches Leid und Chaos sorgte (mehr hier). 19.000 Menschen kamen damals ums Leben. In dem Atomkraftwerk Fukushima kam es nach einem Ausfall der Kühlsysteme zu einer Kernschmelze.

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