Massaker in Syrien: USA und Türkei richten offenen Brief an UN

Die anhaltenden Gefechte zwischen bewaffneten Oppositionellen und syrischen Regierungstruppen könnte kommende Woche zu einer neuen Sitzung im UN-Menschenrechtsrat führen. Die USA, die Türkei und Katar fordern von der UN eine Lösung der Syrien-Krise.

Die UN-Botschafter der USA, der Türkei und Katars fordern in einem offenen Brief an den Vorsitzenden des UN-Menschenrechtsrats Remigiusz Henczel die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung. Thematisiert werden soll das „Al-Kusair-Massaker“ und die Menschenrechtssituation in Syrien.

„Eine derartige Debatte wird voraussichtlich die kommende Woche (28. oder 29. Mai, Anm.d.Red.) stattfinden“, so der Rats-Sprecher Rolando Gomez auf Nachfrage der AFP. Im Zuge des Syrien-Konflikts gab es bisher eine Dringlichkeitssitzung und vier Spezialverfahren des UN-Gremiums.

In der vergangenen Woche hatte die syrische Armee die Hochburg der „syrischen Rebellen“ in Al-Kusair gestürmt. Dabei kamen 100 Menschen ums Leben. Tausende Zivilisten sind derzeit in der Stadt eingeschlossen. Die Gefechte zwischen den beiden Kriegsparteien laufen weiter.

Der seit März 2011 anhaltende Konflikt in Syrien hat mittlerweile mehr als 94.000 Menschen das Leben gekostet. Das gab die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in einem neu überarbeiteten Papier bekannt (mehr hier).

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