Skandal in Istanbuler Starbucks: Frauen auf der Toilette gefilmt

In der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat sich ein echter Albtraum für Frauen ereignet. Ohne ihr Wissen wurden sie während ihres Toilettenbesuchs in einer Starbucks-Filiale in Bebek von einer Handykamera aufgenommen.

Das Handy mit eingebauter Kamera, das auf der Damentoilette in einer Starbucks-Niederlassung in Bebek versteckt war, soll einem Mitarbeiter gehören. Dieser, so berichtet die türkische Zeitung Hürriyet, habe das Gerät gezielt platziert, um die Frauen dort aufzunehmen.

Türkische Polizei eingeschaltet

Die Kaffeehauskette mit Hauptgeschäftssitz in Seattle habe umgehend reagiert und den Mann fristlos entlassen. Man bedauere den Vorfall zutiefst. Gleichzeitig stellte das Unternehmen jedoch heraus, dass es sich um einen „Einzelfall“ handle und man sofort die „erforderlichen Maßnahmen“ ergriffen habe. Derzeit, so heißt es weiter, werde das Ganze von der Polizei untersucht. Die Starbucks-Filiale auf der europäischen Seite Istanbuls gilt als eine der beliebtesten Niederlassungen der Kette in der Millionenmetropole.

Es ist allerdings nicht der erste Vorfall dieser Art bei Starbucks. Erst im September 2011 sorgte ein Fall in den USA für Aufsehen. Damals verklagte ein Mann die Kaffeekette. Der Grund: Seine fünfjährige Tocher hatte auf einer Starbucks-Toilette für Männer und Frauen in Washington-D.C. eine versteckte Kamera im Syphon unterhalb des Lavabos entdeckt. Er forderte drei Millionen US-Dollar Schadenersatz. Im Mai zuvor gab es ebenfalls Ärger in gleicher Sache. Damals war ein Mann verhaftet worden, der in einem Frauen-WC einer Starbucks-Filiale eine Kamera versteckt hatte. Entsprechendes Filmmaterial von 45 Frauen war anschließend auf seinem Laptop entdeckt worden.

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