Vertragstreue: Russland liefert hochmoderne Kampfjets an Syrien

Die syrische Regierung kann sich auf Nachschub freuen. Mehr als zehn russische Kampfjets des Typs Mig-29 sollen schon bald in Syrien ankommen. Zuvor hatte Moskau Damaskus mit der ersten Partie an S-300 Raketen beliefert.

Moskau lässt Damaskus weiterhin massive militärische Hilfen zukommen.  Etwa zehn Kampfflugzeuge vom Typ Mig-29MM2 sollen, nach der gestrigen Lieferung von S-300-Raketen, schon bald in Syrien ankommen. Damit erfülle Russland seine Verpflichtungen aus zuvor abgeschlossenen Verträgen, berichtet CBSNEWS.

Der Lagerbestand der syrischen Luftwaffe umfasst aktuell 159 Mig-21 Fishbed H/J und 60 Mig-23 BN. Bis zum Jahr 2015 sollen weitere 24 Mig-29 SMT Jets dazu kommen. Des Weiteren verfügt Syrien über 41 Mig-29 Fulcrum A, 30 Mig-25, 80 Mig-23 MLD, 8 Mig-25 R. Des Weiteren sind 50 Su-22 und 20 Su-24 vorhanden, berichtet das US-Think Tank  Globalsecurity. Die Mig-29 Modelle gelten als besondern schlagkräftig.

Zuvor hatte Russland eine erste Lieferung des russischen Flugabwehrraketen-Systems S-300 an Syrien geliefert (mehr hier). „Das militärische Kräfteverhältnis hat sich jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben“, zitiert n-tv den syrischen Präsidenten Assad, der darauf hofft, die Rebellen in die Ecke zu drängen.

Russland hatte vor der Lieferung eine S-300-Militärübung auf dem Truppenübungsplatz Aschuluk durchgeführt und einen „massiven Luftangriff“ abwehren können. Moskau wollte damit die Fähigkeiten seines S-300 Arsenals demonstrieren.

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