USA bezeichnen PKK als tödlichste Organisation Europas

Für das US-Außenministerium ist die PKK offenbar die größte terroristische Gefahr Europas. Das geht aus dem aktuellen Bericht „Country Reports on Terrorism 2012“ hervor. Demnach sei die Türkei im vergangenen Jahr mit einer erhöhten Aktivität der Terrororganisation konfrontiert gewesen.

Zwar hat die Türkei mit einer erhöhten Aktivität der Terrororganisation zu kämpfen gehabt. Um dem PKK-Terror Einhalt zu gebieten, seien, so das US-Außenministerium, jedoch auch starke Gegenmaßnahmen ergriffen worden (mehr hier). Die PKK habe erneut schon bekannte Übergriffe gestartet, dazu gehören Anschläge auf Militärposten auf dem Land, Explosionen an bekannten Polizei- oder Militärstraßen sowie Anschläge auf Standorte von Sicherheitskräften oder Zivilisten in Städten.

Kampf gegen den Terror: USA und Türkei Hand in Hand

Nach Angaben des NATO Centre of Excellence-Defense gegen Terrorismus in Ankara, wurden im vergangenen Jahr 226 terroristische Vorfälle verzeichnet. Zudem seien 494 Terroristen getötet, 21 verletzt und 44 verhaftet worden. In dem Report wird die Türkei als sehr guter Verbündeter der USA im Bereich des Terrorismus bezeichnet.

Kritik üben die Vereinigten Staaten allerdings auch an der Anti-Terrorismus-Gesetzgebung der Türkei. Diese sei nach türkischem Recht beschränkt auf nationale terroristische Aktivitäten sowie auf türkische Bürger, sodass eine effektive Bekämpfung des globalen Terrorismus in Zusammenarbeit mit der Türkei schwierig sei. Die Opposition sieht in der neuen Gesetzeslages sogar die Grundrechte der türkischen Bürger beschränkt und hält diese für verfassungswidrig (mehr hier).

Mehr zum Thema:

EU-Erweiterung: Füle verspricht finanzielle Hilfen für türkische Kurdengebiete
Rückzug gefährdet: PKK-Terroristen im Irak unerwüscht
CHP-Chef Kılıçdaroğlu: Großkurdistan steht vor der Tür

 

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.