Mehr als 10 Millionen Dollar Schaden: Proteste in der Türkei haben die Straßen verwüstet

Das türkische Innenministerium zieht Bilanz aus den andauernden Protesten. Es seien zahlreiche Fahrzeuge, Arbeitsplätze und öffentliche Verkehrsmittel zerstört worden. Der Gesamtschaden belaufe sich auf zehn Millionen Dollar.

Die Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten sollen bisher einen Schaden in Höhe von 10,5 Millionen US-Dollar verursacht haben. Seit dem 28. Mai sollen 89 Polizeifahrzeuge, 42 Privatfahrzeuge, 18 Stadtbusse, 15 Dienstwagen, 94 Arbeitsplätze und vier Parteizentralen sollen komplett zerstört worden sein. Hinzu kämen Dutzende von Überwachungskameras, die ebenfalls zerstört worden sein sollen. Das sagte der türkische Innenminister Hilmi Güler der Nachrichtenagentur Anadolu.

Der Großteil der Vorfälle habe in den Metropolen Ankara und Istanbul stattgefunden. „Ich möchte betonen, dass die türkische Polizei bis zum Letzten geduldig gewesen ist. Beamte, die ihre Befugnis missbraucht haben, werden sich Disziplinarstrafen unterwerfen müssen“, so Güler.

Zuvor hatten der türkische Premier Erdoğan als auch Präsident Abdullah Gül das Vorgehen als unverhältnismäßig bezeichnet und versprachen Konsequenzen (mehr hier). In Deutschland zeigt man sich mit den Demonstranten solidarisch. Von hier wurden sogar Rücktrittsforderungen gegen die AKP-Regierung laut.

Das erste offizielle Todesopfer wird offiziell bestätigt – hier.

Erdoğan sieht Verschwörung hinter Demos – hier.

 

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