Hochwasser-Gefahr: Sachsens Innenminister drängt Bürger zur Flucht

Die Lage in den Hochwassergebieten im Süden Deutschlands spitzt sich zu. Der Katastrophen-Alarm wurde auf Dresden und die Oberelbe ausgeweitet. Sachsens Innenminister ist verärgert darüber, dass die Anwohner die Aufforderung zur Evakuierung missachten.

An den Flüssen in Bayern, Thüringen und Sachsen wird die Lage immer dramatischer. Die Pegelstände steigen weiter. Auch für das Obere Elbtal in Sachsen gilt inzwischen Katastrophenalarm. Evakuierungen werden vorbereitet.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig zeigte sich verärgert darüber, dass manche Anwohner in Flussnähe die Aufforderung zur Evakuierung missachten. „Das, was wir hier machen, ist kein Spaß“, zitiert Spiegel Online den Minister. Es könne nicht sein, dass sie uneinsichtig blieben und die Behörden sie zum Verlassen der Häuser zwingen müssten. Es habe bereits eine Zwangsräumung gegeben.

Teile von Dresden drohen erneut in den Elb-Fluten zu versinken. Wegen der steigenden Fluten löste Dresden für mehrere Stadtteile Katastrophenalarm aus. Die Hochwasserkatastrophe ähnelt laut Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich der sogenannten Jahrhundertflut vor elf Jahren. „Wir haben eine sehr, sehr prekäre Situation, die durchaus mit der von 2002 vergleichbar ist“, sagte er.

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