7. Tag der Ausschreitungen in Türkei: Erdoğan bleibt stur, Demos laufen weiter

Niemand in der Türkei hatte erwartet, dass die Demonstrationen in nahezu allen Metropolen des Landes eine gesamte Woche andauern würden. Auch Premier Erdoğan ist überrascht. Doch er stellt sich stur und vermutet eine organisierte „Verschwörung“. Nachgeben wird er nicht.

Bilanz der türkischen Chaos-Tage

Die Bilanz der bürgerkriegsähnlichen Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten ist erschreckend: Bereits am vergangenen Wochenende sprach Amnesty International von mindestens zwei Toten bei Zusammenstößen in Istanbul. Jetzt bestätigt die türkische Ärzte-Union (TTB) den Tod eines jungen Mannes. Allein in Istanbul konnten bis dato zudem rund 1500 Verletzte gezählt werden (mehr hier).

Die Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten sollen den Angaben des türkischen Innenministeriums zufolge Schäden in Höhe von 10,5 Millionen US-Dollar verursacht haben. Seit dem 28. Mai sollen 89 Polizeifahrzeuge, 42 Privatfahrzeuge, 18 Stadtbusse, 15 Dienstwagen, 94 Arbeitsplätze und vier Parteizentralen sollen komplett zerstört worden sein (mehr hier).

Was ist in den vergangenen Tagen passiert? – hier.

Anonymous stellt sich hinter Demonstranten – hier.

Proteste in der Türkei führen zum Börsen-Crash – hier.

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Angriffe auf AKP-Zentralen – hier.

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