Kein Wasser für die Polizei: Gemeinde von Antalya stellt sich auf Seite der Demonstranten

Es gibt keinen Nachschub für die Wasserwerfer der Polizei: Das hat der Oberbürgermeister von Antalya, Mustafa Akaydın, entschieden. Zuvor war der türkischen Polizei das Wasser ausgegangen und sie mussten sich an die Kommune wenden.

Das unverältnismäßige Eingreifen der Polizei bei den Demonstrationen in der Türkei scheint auch einigen türkischen Kommunen zu missfallen. Als den Wasserwerfern der türkischen Polizei von Antalya am vergangenen Montagabend das Wasser ausging und sie sich Nachschub bei der Kommune besorgen wollte, wurden sie vom CHP-Oberbürgermeister Mustafa Akaydın schlichtweg zurückgewiesen.

Gouverneur Turan Eren muss einspringen

Akaydın weigerte sich, der Polizei Unterstützung zukommen zu lassen. Seine offizielle Begründung lautete: „Das liegt nicht in unserem Zuständigkeitsbereich“, zitiert ihn die Zeitung Hürriyet. Die Lösung des Problems fand die Polizei in einer Anfrage an den stellvertretenden Gouverneur Turan Eren. Der sprang ein und ließ die Wasserwerfer auffüllen.

Am vergangenen Tag fanden sich auf dem Platz der Republik in Antalya etwa 3000 Demonstranten zusammen. Unter ihnen befanden sich mehrheitlich Schüler und Studenten. Die Polizei setzte Wasserwerfer mit einer roten Farbe ein, berichtet die Hürriyet. Über das Farbwasser wird in der Türkei weiterhin gerätselt (mehr hier).

Ausschreitungen fordern zweites Todesopfer – hier.

Uneinigkeit zwischen Gül und Erdoğan – hier.

Angst um Menschenrechte – hier.

 

 

 

 

 

 

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.