Aleviten Deutschlands protestieren gegen Erdoğan

Die Alevitische Gemeinde Deutschland hat anlässlich der anhaltenden Polizeigewalt in der Türkei eine Initiative gegen Erdoğan ins Leben gerufen. Der Vorstoß wird von zahlreichen Gewerkschaftlern, Journalisten, Künstler und deutschen Politikern unterstützt.

Der Protest gegen den türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan wird auch in Deutschland lauter. „Mit Drohgebärden Erdoğans in den Medien und der Anweisung zum hemmungslosen Vorgehen der Polizei gegen  jede Form des eigenständigen Denkens einer Bevölkerungsschicht zeigt er sein Demokratieverständnis“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF) und Lale Akgün, MdB a.D. SPD. Der Aufruf der AABF wurde bisher von zahlreichen namhaften Schriftstellern, Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern und Bürgern unterzeichnet.

Vielfalt der Unterzeichner

Unter den Erstunterzeichnern sind beispielsweise Günter Wallraff, Stefanie Vogelsang, MdB CDU, der Vorsitzende der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir, Dilek Kolat, Serap Güler MdL in NRW, CDU, der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt oder Pfarrer Diradur Sardaryan von der Armenische Gemeinde Baden-Württemberg. Auch die Chefstewardesse der Lufthansa, Yasemin Böhm oder der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Ulrich Sierau, setzten ihre Unterschriften unter den Protestbrief.

Die türkische Ärztevereinigung (TTB) berichtet, dass bei den Ausschreitungen in der Türkei bisher 4400 Menschen verletzt wurden (mehr hier).

Proteste in der Türkei weder religiös, noch politisch motiviert – hier.

Angst vor neuen Ausschreitungen – hier.

 

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.