Außenminister Patriota: Proteste in der Türkei nicht mit Brasilien vergleichbar

Die Ausschreitungen in Brasilien drohen aus den Fugen zu geraten. Die brasilianische Regierung setzt die Nationalgarde gegen die Demonstranten ein. Doch Außenminister Patriota ist der Ansicht, dass die Proteste in Brasilien weitgehend friedlich ablaufen würden.

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota sieht keine Ähnlichkeiten zwischen den landesweiten Massenprotesten in Brasilien und den Türkei-Protesten. Die Demonstrationen in seinem Heimatland seien weitgehend friedlich verlaufen. Zu Zusammenstößen sei es nur selten gekommen.

Verletzte Journalisten

Doch die brasilianischen Sicherheitskräfte haben neben Tränengas und Pfefferspray auch Gummigeschosse gegen Demonstranten eingesetzt. Unter anderem wurden Gummigeschoße auf Protestierende und Journalisten abgefeuert. Seit sieben Tagen schon überziehen die massiven Proteste das Land. Die Demonstranten protestieren gegen Korruption, zu hohe Lebenskosten und die politische Situation. Die Regierung wird nervös (mehr hier).

Die brasilianische Regierung hat mittlerweile die Nationalgarde nach Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Salvador, Fortaleza und in die Haupstadt Brasilia entsendet, berichtet BBC. Sie soll nun für Ruhe und Ordnung sorgen.

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