Mittelmeerspiele 2013: Türkische Athleten schreiben Geschichte

Der vergangene Montag hätte für die türkischen Teilnehmer der 17. Mittelmeerspiele nicht besser laufen können. Gleich drei Medaillen staubten die Athleten an einem Tag ab. Im Wettbewerb die Nase vorn haben vor allem die türkischen Ringerinnen.

Noch bis zum 30. Juni stehen in der türkischen Sportwelt die Zeichen auf Mittelmeerspiele 2013. Seit dem 20. Juni fighten die Athleten in Mersin um die Medaillenplätze, während gleichzeitig die FIFA U20 WM ausgtragen wird (mehr hier). Insgesamt gibt es Wettbewerbe in 27 Sportarten. Der vergangene Montag war für die türkischen Sportler besonders erfolgreich. Gleich drei Medaillen staubten sie an nur einem Tag ab.

Türkische Ringerinnen räumen Medaillen ab

Ümit Şamiloğlu gewann erturnte Gold am Reck. Silber gab es hier für İbrahim Çolak. Edelmetal sicherte sich zudem Ferhat Arıcan am Parallelbarren. Besonders hervor taten sich auch die türkischen Damen. Im Freistilringen gab es für sie gleich drei Mal Gold und zwei Mal Silber. Elif Jale Yeşilirmak entschied den Wettbewerb in der Kategorie bis 63 Kilogramm im Kampf gegen die Italienerin Maria Diana für sich. Bronze ging an Irene Garcia aus Spanien sowie Agoro Papavasileiou aus Griechenland. Ebenso erfolgreich zeigte sich Yasemin Adar in der Kategorie bis 72 Kilogramm. Sie bezwang die Ägypterin Nadia Ahmad. In der Abteilung bis 59 Kilogramm setzte sich Hafıze Şahin gegen Haiat Youssef durch. Für Sümeyye Sezer und Burcu Kebiç reichte es immerhin zu Silber in der Kategorie bis 48 bzw. 51 Kilogramm.

Weniger erfolgreich, so berichtet die türkische Zaman, präsentierten sich am Montag die türkischen Schwimmer. Hier reichte es nicht für eine Medaille, obschon gleich mehrere Rekorde im Becken geschwommen wurden. So sorgte die ägyptische Schwimmerin Farida Osman mit ihrer Zeit von 26.15 Sekunden über 50 Meter Schmetterling für einen neuen Spiele-Rekord. Ähnlich erging es dem Serben Ivan Lendjer, der mit 23.50 Sekunden über 50 Meter Schmetterling brillierte.

Istanbuls Bürgermeister immer noch in Olympia Sorge

Unterdessen ist die Sorge von Istanbuls Bürgermeister Kadir Topbaş immer noch groß, auf Grund der anhaltenden Proteste das Rennen um die Olympischen Spiele 2020 verlieren zu können (mehr hier). Zwar sind die landesweiten Unruhen in den vergangenen Tagen etwas abgeklungen, doch bis zur finalen Entscheidung im kommenden September ist es nicht mehr lange hin. Das Stadtoberhaupt, so das Blatt, habe sich deshalb am vergangenen Montag an die Demonstranten gewandt und an diese appelliert, nicht weiter zu protestieren.

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