UEFA: Beşiktaş und Fenerbahçe vom europäischen Wettbewerb ausgeschlossen

Die Folgen der Manipulationsskandale in der Türkei gehen weiter. Nachdem die UEFA sich vergangene Woche die Verteidigungen beider türkischer Vereine angehört hatte, verkündeten sie an diesem Dienstag ihr Urteil.

Wie die UEFA verkündete, wird Beşiktaş für die kommende Spielsaison vom europäischen Wettbewerb ausgeschlossen. Im Gegensatz zu Fenerbahçe hatte Beşiktaş noch gute Chancen eventuell ohne Strafe davon zu kommen. Doch nun erwartet Beşiktaş eine schwere Saison. Denn mit dem Stadionneubau und der internationalen Sperre werden die Adler es nicht einfach haben.

Das Urteil für Fenerbahçe fiel hingegen schwerer aus. Nachdem der Verein schon nach Bekanntgabe des Manipulationsskandals für die nächste Saison vom internationalen Wettberwerb ausgeschlossen wurde, bekamen sie nochmals 2+1 Jahre dazu. Demnach darf Fenerbahçe die nächsten zwei Jahre nicht mehr international antreten. Das eine Plusjahr kann man als eine Art Bewährungszeit für die nächsten fünf Jahre sehen. Falls Fenerbahçe in den nächsten fünf Jahren nochmals negativ auffällt, wird das eine Jahr noch dazugegeben.

Doch man darf nicht vergessen, dass dies lediglich nur die Strafen seitens der UEFA waren. Dazu können noch weitere Strafen seitens der FIFA gegenüber der Türkischen Fussball Föderation folgen, die bis heute noch keine Urteile und Strafen wegen dem Manipulationsskandal verkündet hat. Weiterhin können die Vereine noch nationale Strafen bekommen, wie Punktabzüge oder den Abgang in die zweite Liga. Doch diese Entscheidungen werden noch in Zukunft getroffen.

Die UEFA trennt die Strafen auch nach Vereinen und beteiligten Personen. Erst wurden die Strafen für die Vereine verkündet. Die Entscheidungen über die beteiligten Personen, wie z.B. Präsidenten, Manager oder Trainer werden nach weiteren Untersuchungen bekanntgegeben.

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